Die Wahrheit über das Internet – Wahrheiten, die man kennen sollte

Strategie
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"Mobile Commerce gibt es nicht. Social Commerce klappt nicht. Und das Internet ist mehr Leuten egal, als Sie glauben." iBusiness wird mit seinen "21 Wahrheiten, die die Interaktivbranche nicht so gerne hört" wieder einmal seinen Ruf als Spielverderber gerecht. 

Wussten Sie, dass …

… 86 Prozent der täglichen Mediennutzung überhaupt nichts mit dem Internet zu tun hat? Nach Fernsehen und Radio liegt das Internet abgeschlagen auf Platz 3!

… 99,93 Prozent der Internetnutzer nicht auf Bannerwerbung klicken?

… 75 Prozent der Marketing-E-Mails nicht geöffnet werden? Seit Jahren studiere ich den mit E-Mail-Marketing wohl erfolgreichsten Verlag der Welt. Es unterscheidet sich grundlegend von allem, was täglich im E-Mail-Mülleimer landet. Ich selbst mache ohne Newsletter mehr Umsatz! Geschönte Statistiken bringen nichts. Entscheidend ist, was in der Praxis wirklich funktioniert und messbare Ergebnisse bringt.

… 93,1 Prozent der Außenwerbung nichts mit "Digitale Signage" zu tun hat? 

… 95,4 Prozent der deutschen Werbung nichts mit dem Internet zu tun hat? Das Internet mach laut ZAW nicht mehr Umsatz als Außenwerbung und Fachzeitschriften. 

… 98,8 Prozent der Umsätze von Tageszeitungen offline generiert werden? 69 Prozent der Verlage können Digital Publishing nicht mit Erlösen decken. Steigende Werbeeinnahmen sind nicht in Sicht. 

… 73 Prozent der Deutschen dem Internet misstrauen? Radio und Fernsehen hängen das Internet locker ab. Wenn man diese Zahlen kennt, kann man erahnen, an was Apple arbeitet… Was aber wichtiger ist: Wer wertvollen Content produziert, und damit seine Glaubwürdigkeit stetig erhöht, und wer diese Glaubwürdigkeit durch Leistungen in der Praxis bestätigt, für den kann das Internet zum Zünglein an der Waage werden. Der Schreiber dieser Zeilen hat seit Januar 1999 Werbung nicht mehr nötig. Damals begann er zu bloggen. Bloggen ist wichtiger als Facebook, Twitter, usw.

… 66 Prozent der Deutschen Handywerbung ignorieren?

… 97 Prozent nichts mit Social Commerce am Hut haben? Das heißt, dass gerade mal 3 Prozent bei Facebook & Co. kaufen. 

… gerade mal 0,6 Prozent mobil einkaufen? Wer blind auf M-Commerce setzt, geht baden. 

… 93 Prozent der Handelsumsätze nichts mit E-Commerce zu tun haben? Der stationäre Handel wird weiterhin seine Bedeutung haben. Bestellung online und Abholung vor Ort kann eine interessante Multichannel-Strategie sein. 

… 50 Prozent aller online bestellten Produkte wieder zurückgeschickt werden? Eine hohe Retourenquote ist eine Existenzbedrohung für Onlineshops!

… 98 Prozent des Buchhandelsumsatzes ohne E-Books zustandekommen? Aber immerhin hat das E-Book hohe Zuwachsraten. Das Problem der Verlage: Jeder kann Verleger sein. Auch Sie! 

… 25 Prozent der Deutschen, das sind rund 17 Millionen Menschen, sich komplett der Internetbranche entziehen? Mit diesen Menschen kann man ausschließlich offline Geschäfte machen. 

… 52 Prozent der Coupon-Nutzer nie mehr, oder maximal einmal ins Geschäft zurückkommen? Wenn Sie Ihre Gewinne verpulvern, nimmt sie der Kunde gerne. Danach sehen Sie ihn jedoch nicht mehr. 

… 66 Prozent der Deutschen kein Smartphone besitzen? Mit steigendem Alter sind es noch mehr, die sich dem M-Commerce entziehen. 

… 87 Prozent der FB-User Facebook-Ads überhaupt nicht wahrnehmen? Ein Monetarisierungs-Problem für Facebook, das absehbar war, denn Facebook hat die Kleinanzeigen-Werbung ins Internet verlegt. Und was bei Zeitungen nicht mehr funktioniert, nervt im Internet. Was ich in den letzten Wochen erfolgreich testen konnte: Warum "Hervorheben" bei Facebook besser ist als Werbung!

Das sind die wichtigsten der 21 Wahrheiten. Es gibt keine größere Autorität als die Realität. Wenn wir sie annehmen, gehören wir zu den Gewinnern.

Wenn 86 Prozent der täglichen Mediennutzung und 95,4 Prozent der deutschen Werbung nichts mit dem Internet zu tun haben, dann sollten wir dieses Wissen nutzen. Und wir sollten dem Internet den Stellenwert geben, den es hat. Internet wird immer wichtiger und hat hohe Zuwachsraten. Aber auf niedrigem NIveau. Wenn sich eine Nutzerzahl von einem Prozent auf zwei verdoppelt, ist das eine Steigerung von 100 Prozent. Aber es sind immer noch 98 Prozent, die nichts damit zu tun haben. 

Wer seine Online-Aktivitäten optimiert, statt multipliziert, und seine Offline-Aktivitäten auf seine Ideal-Kunden ausrichtet, ist der wahre Gewinner. Apple liefert auch hier wieder ein grandioses Erfolgsbeispiel. Oder warum glauben Sie, eröffnet ein Apple-Shop nach dem anderen? Apple macht, was Kunden wünschen! Machen Sie es Apple einfach nach. Die Kunden-Profit-Strategie existiert seit 1990.

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Geheimtipp: Die richtige Domain …

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… und ein Produkt, das man Ihnen aus den Händen reißt – und Ihr Geschäft im Internet läuft wie geschmiert.

Mit der richtigen Domain und der Google Seite 1 Strategie kommen Sie bei Google rasch auf Seite 1 und erhalten automatisch einen sehr großen Teil der Nachfrage. In unserem Beispiel sind es 40.500 Suchanfragen pro Monat für das Keywort "geheimtipp". Allerdings, haben Sie nur bis zum 11.05.11 Zeit, sich diese Domain zu sichern.

Wenn Sie von bis zu 40.000 Interessenten gefunden werden, was brauchen Sie dann noch?

Richtig. Sie brauchen nur noch ein Produkt, das man Ihnen aus der Hand reißt.

Falls Sie z.B. eine einmalige Methode kennen, ein Rezept, eine Software, eine tolle Idee oder einen Geheimtipp haben, dann legen Sie los. Mit der richtigen Domain können Sie Geld verdienen im Internet, wie die Großen!

Übrigens, wenn für Sie eine gute Domain zwischen 2.000 und 5.000 Euro investieren, dann machen Sie ein Schnäppchen, das sich ganz schnell rechnet. Mit einer solchen Domain kommen Sie automatisch auf Seite 1 bei Google und sparen Monat für Monat Kosten für AdWords in Höhe von mindestens 900 Euro. Wenn Sie AdWords brauchen, weil Ihre Webseite nicht gefunden wird, müssen Sie pro Tag mindestens 30 Euro ausgeben. AdWords und Facebook verlangen inzwischen horrende Preise pro Klick, die Ihre Gewinnspanne mächtig strapazieren.

Hier sind einige Erfolgsbeispiele von mir:

Keyword     –     Domain    –     bei Google.de heute

Strategie   –   strategie.com  –   Nr. 4 auf Seite 1

insolvenz  –   insolvenz.es  –   Nr. 5 auf Seite 1

webstrategie  –   www.webstrategie.info  –   Nr. 2 auf Seite 1

web strategie  –   www.webstrategie.info  –   Nr. 2 auf Seite 1

steuern spanien  –   steuern-spanien.com  –   Nr. 3 auf Seite 1

Hier ein Beispiel, wo mein Kunde die Plätze 1 bis 4 hat:

mallorca steuerberater  –  mallorca-steuerberater.com  –  Nr. 1

mallorca steuerberater  –  mallorca-steuerberater.com  –  Nr. 2

mallorca steuerberater  –  steuerberater-mallorca.de  –  Nr. 3

mallorca steuerberater  –  mallorca-steuerberatung.com -Nr. 4

Bei Google-Places ist er ebenfalls auf Platz 1:

Wenn Sie noch keine Domain haben, die mindestens 20.000 Suchanfragen pro Monat bringt, wenn Sie also eine Geld bringende Domain suchen, schreiben Sie mir. Ich helfe Ihnen schnell und unbürokratisch.

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Menschen wollen keine Werbung

Strategie
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Wenn man den Internetnutzer nicht wirklich akzeptiert, weil man ihm mit Gewalt sein Geschäftsmodell überstülpen möchte, das auf Werbung basiert, dann müssen Studien her. Und die müssen so hingedrexelt werden, bis sich aus ihnen ein Ergebnis ableiten lässt, das ein "weiter so" suggeriert. Doch einige Widersprüche weisen eindeutig den Weg, dass man sich auf dem Holzweg befindet, z. B.

"Nur 18 Prozent der deutschen Internetnutzer finden Werbung ausdrücklich nützlich"

Eine klare Aussage mit der Konsequenz:

82 Prozent der deutschen Internetnutzer finden Werbung nicht nützlich !!!

Man könnte auch sagen

82 Prozent der deutschen Internetnutzer werden permanent durch Werbung belästigt !!!

Aber man lügt sich halt gerne in die eigene Tasche: "Die langjährige Expertise von Yahoo! im Bereich kreative Online-Werbung, die ausgefeilten Technologien und reichweitenstarken Umfelder bieten in Verbindung mit den umfassenden Insights die Basis, um genau das zu erreichen, was Werbetreibende und Nutzer wollen: Hochwertige und wirksame Werbung. Was Werbetreibende wollen ist klar: Geldverdienen. Wer will das nicht? Wozu sie offensichtlich nicht in der Lage sind: Wirksame Werbung zu machen! Weil kein Kunde ausdrücklich will, dass manipulative Werbung ausgerechnet bei ihm funktioniert! Die trotzige Behauptung, dass Internetnutzer "Hochwertige und wirksame Werbung" wollen, ist Humbug.

Internetnutzer wollen überhaupt keine Werbung!

Außnahme sind lediglich die Werbetreibenden selbst und deren Mitarbeiter. Und die sind in den 18 Prozent der deutschen Internetnutzer enthalten, die Werbung ausdrücklich nützlich finden. Echte Nutzer, die mit den Werbetreibenden und Werbern nichts zutun haben, stellen einen verschwindend geringen Anteil dar.

Wann will man endlich der Wahrheit ins Auge sehen?

Kann man aus 18 Prozent Werbern und Werbetreibenden schließen, dass jeder Fünfte mehr Online-Werbung sehen möchte? Niemals! Auch will niemand "Online-Werbung sehen, die den eigenen Interessen entspricht". Um seine eigenen Interessen zu befriedigen, sucht der Internetnutzer keine Werbung, sondern Information, Diskussion, Testergebnisse, Austausch mit seinen Freunden, Kontakten, usw. Werbung trägt niemals den Bedürfnissen von Nutzern Rechnung, sondern dem Bedürfnis des Werbetreibenden, seine Produkte zu verkaufen. Ich habe noch keine Werbung gesehen, die auf die Bedürfnisse des Kunden eingeht, und folgerichtig auch aufzeigt, was beim eigenen Produkt fehlt. Werbung zeigt immer auf, was man kann. Und verschweigt, was man nicht kann.

Wer den Kunden als "Zielgruppe" bezeichnet, muss vom Markt verschwinden!

Wenn Menschen in einem 95 Thesen umfassenden Manifest über das Verhältnis von Unternehmen und ihren Kunden im Zeitalter des Internets an die Werbetreibenden herantreten und ausdrücklich sagen

"wir sind keine zielgruppen oder endnutzer oder konsumenten. wir sind menschen – und unser einfluss entzieht sich eurem zugriff. kommt damit klar"

dann wird die Ignoranz der Kunden durch die Werbetreibenden und Werber deutlich sichtbar.

Die Macht des konventionellen "Old-School-Marketing" ist längst gebrochen!

Das Cluetrain-Manifest skizziert das Ende der einseitigen Kommunikation. Die Märkte der Zukunft basieren auf den Beziehungen der Menschen untereinander und auf den Beziehungen der Unternehmen zu den Menschen bzw. den Märkten. Beziehungen! Nicht Werbung! Siehe auch wikipedia.org So wie die Zeitungsverlage dem Untergang geweiht sind, so sind dies auch viele Werber und Werbetreibende. Wer Beziehungen zu potenziellen Kunden knüpfen möchte, sollte "Old-School-Marketing" an den Nagel hängen, die Suche nach nicht existierenden Zielgruppen und manipulative Aktionen aufgeben. Es ist viel einfacher geworden erfolgreich zu sein: Man muss wieder Mensch werden 🙂

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