Verkaufen Sie Tablets oder iPad? Apple spielt nicht nur in einer anderen Liga als die Konkurrenz. Es ist nicht einmal dieselbe Sportart.

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Selbst CHIP kapiert es nicht und stellt die Frage: "Warum ist das Tablet so teuer?"

Weder das iPad, noch das iPad mini ist ein Tablet. Ein Tablet ist das, was die Billigheimer verkaufen. 

Apple hat mit dem iPad Maßstäbe gesetzt, die andere versuchen billiger nachzuahmen. Mit Strategie hat das nichts zu tun. Es ist das fatale "Geiz ist Geil-Marketing" der Verlierer. Es gibt nur 2 Möglichkeiten:

Der Ideal-Kunde von Apple kauft iPad. Der Nicht-Ideal-Kunde kauft ein Tablet. 

Nicht jeder ist Ideal-Kunde von Apple. Und kauft beispielsweise einen Kindle von Amazon. Jeff Bezos gibt selbst zu: Wir verdienen nichts an Kindle-Tablets.

Meine Meinung dazu: Amazon hat es auch nicht verdient, an diesem Gerät Geld zu verdienen. Bei meinem letzten Flug hatte mein Nachbar seinen Kindle in Gebrauch. Er hatte ihn mir ganz stolz in die Hand gedrückt, damit ich ihn mal ansehen konnte. Primitiver geht's nicht. Wem das genügt, der macht sicher ein Schnäppchen. Für mich ist das ein lächerliches Teil. 

Jeff Bezos ist schon ein Spaßvogel: "Wir merken, dass Nutzer, die einen Kindle gekauft haben, vier Mal mehr lesen, als in der Zeit vor einem eigenen Kindle." Leider hat Amazon aber nicht vier Mal mehr verdient – im Gegenteil. Wie auch, wenn man zu Selbstkosten nur Geld wechselt?

Apple hat das iPad verkleinert, aber nicht die Leistung und Qualität. Es gibt keinen einzigen plausiblen Grund, warum das iPad mini billiger sein muss, als die Billigtablets mit ihren 0815-Features. Das iPad mini ist z.B. leichter, dünner und bietet mehr Platz auf dem Bildschirm. 

Nur Ahnungslose konnten annehmen, dass Apple mit dem iPad mini das "Low-end-Segment" besetzen wollten. Apple liefert den höchsten Kunden-Profit. Deshalb ist der Kauf eines Apple immer eine Investition, die sich auszahlt. Und so brachte es Tim Cook auch auf den Punkt:

"Apple baut keine Produkte, bei denen sich der Käufer während des Kaufes gut fühlt und es dann zu Hause nicht mehr nutzt".

Das ist wohl bei allen Apple-Produkten der Fall. Da bei mir seit 1986 alle Apple-Produkte mehr oder weniger geschäftlich im Einsatz sind, kann ich das bestätigen. Mit keinen anderen Produkten und Tools habe ich mehr Geld verdient als mit Apple! Deshalb ist mir der Preis egal.

Ich weiß, dass ich ein Apple-Produkt in wenigen Minuten kaufen kann und dass es sofort betriebsbereit ist. 

Ich weiß, dass ein Apple-Computer nicht ständig abstürzt, mit Viren verseucht ist und mehrmals pro Jahr repariert werden muss. Allein der Folgeaufwand, den PC-Käufer Jahr für Jahr bestreiten müssen, sowohl für Reparaturen, als auch für die Ausfallzeiten, wenn das Gerät nicht einsetzbar ist, beträgt im Leben ihres PC mehr als die Investition in zwei Apple-Geräte, z.B. einen iMac und ein MacBook Pro.

Wer billig kauft und nicht rechnen kann, wird mit den Folgekosten bestraft! Ich finde das auch gerecht. 

Deshalb ist die Kunden-Profit-Strategie der Weg, die Konkurrenz abzuhängen. Wer ihn nicht gehen will, hat über kurz oder lang Probleme. Und verdient wesentlich weniger bei erhöhtem Aufwand. 

Wir haben es bereits beim iPhone erlebt. Apple machte bereits bei 5 Prozent Marktanteil 20 Prozent des Umsatzes und 55 Prozent des Gewinns. Was kratzt es Apple, wenn ein Billigheimer mehr Tablets verkauft und dabei nichts verdient?

Für Sie als Unternehmer stellt sich eine einfache Frage, die Sie beantworten müssen:

Wollen Sie Tablets verkaufen und nichts verdienen? Oder wollen Sie das iPad verkaufen, die Konkurrenz abhängen und mehr verdienen als alle Anbieter zusammen?

Oder:

Wollen Sie Handys verkaufen und nichts verdienen? Oder wollen Sie das iPhone verkaufen, die Konkurrenz abhängen und mehr verdienen als alle Anbieter zusammen?

Sie müssen jetzt nur die Worte "Tablets" bzw. "Handys" und "iPad" bzw. "iPhone" durch Ihr Produkt und das der Konkurrenz ersetzen. 

Die Kunden-Profit-Strategie weist den Weg. Wollen Sie die erfolgreichste Strategie der Welt auf Ihr Unternehmen übertragen?

 

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Android kann iPad nicht überholen

Apple schlägt Android
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Apple macht was Kunden wünschen. Selbst wenn Apple mal ein Fehler unterläuft und die "Schlechtmacher-Presse" aus einer Mücke einen Elefanten macht, die Kunden-Profit-Strategie von Apple schlägt die Konkurrenz, die mit unzähligen Modellen von Mobiltelefonen und Tablets nur die Kunden verwirrt. 

Apple hat die zahlungskräftigen und zahlungswilligen Ideal-Kunden. Die Verkaufszahlen sagen alles. Und so musste jetzt auch die Lieblingsprognose der Apple-Konkurrenz widerrufen werden. Der Wunschtraum, dass Android iOS im Jahr 2016 überholen könnte, geht nicht in Erfüllung. 

Apple schlägt Android

 

 

 

 

 

 

Grafik: statista

Android hat auch keine Chance über den Preis. Apple macht mit seinen "gesunden" Preisen auch den Gewinn. 

Was lernen wir aus dem durchschlagenden Erfolg von Apple und der unsinnigen Strategie von Android?

Wer über die Vielzahl von Modellen die Kunden beeindrucken will, verdient wenig Geld. Wenn überhaupt – siehe Nokia, Blackberry, Motorola & Co. Auch den Kupferstechern aus Korea wird mittlerweile der Zahn gezogen. 

Apple verfolgt konsequent die Kunden-Profit-Strategie und macht damit Riesengewinne. Die Handy- und Tablet-Verkäufer sind mit Geldwechseln beschäftigt. 

5 Millionen iPhone in 3 Tagen verkauft

 

 

 

 

 

 

Grafik: statista

Apple hat in den ersten 3 Tagen alle 5 Millionen iPhones 5 verkauft, die sie auf Lager hatten. 

Wer mit einem niedrigen Marktanteil den höchsten Gewinn erzielen will, kommt an der Kunden-Profit-Strategie nicht vorbei. 

Was Nokia, einst Handy-Marktführer, und Google nicht schaffen, das erreicht ein mittelständisches Unternehmen erstrecht nicht. Der zahlungskräftige und zahlungswillige Ideal-Kunde liefert bereitwillig die Gewinne. Wenn sein Profit stimmt, spielt der Preis keine Rolle.

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Hewlett-Packard bleibt im rückläufigen PC-Markt und produziert Verluste

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Leider wurde der Mut von Leo Apotheker und seiner aussichtsreichen HP-Strategie nicht belohnt. Er wurde abgelöst. Die Alles-soll-so-bleiben-wie-es-ist-Totengräber haben die Macht an sich gerissen. Die Ex-Google und neue HP-Chefin Meg Whitman bekam bereits die Quittung für den Rückschritt:

Der Gewinn von HP bricht um 90 Prozent ein!

Apple befindet sich hingegen unaufhaltsam auf dem Weg zum weltweit größten Anbieter von Computern. Die Apple Kunden-Profit-Strategie seit 1997:

Apple macht was Kunden wünschen!

Meg Whithman stimmte jetzt den jüngsten Prognosen der Marktforscher zu:

Apple wird im kommenden Jahr HP an der Spitze ablösen und zum weltweit größten Anbieter von Computern.

Im 3. Quartal 2011 hat Apple 4,89 Millionen Mac-Rechner und 11,1 Millionen iPad verkauft. Hewlett-Packard liegt mit 16 Millionen PC im rückläufigen PC-Markt zwar immer noch an der Spitze, konnte aber im zukunftsträchtigen Segment nur 200.000 Tablets verkaufen.

Der Marktanteil von Apple beträgt im rasant wachsenden Tablet-Markt 68 Prozent.

Apple hat es ja schon mit seiner Strategie beim iPhone vorgemacht, wie man mehr Geld verdient als alle Konkurrenten zusammen. Interessant ist auch noch:

Apple ist der einzige Anbieter im PC-Markt, der immer mehr Mac-Rechner verkauft, während alle anderen PC-Hersteller Marktanteile an iPad verlieren. 

Das bestätigt eigentlich nur, dass Leo Apotheker weiter dachte und dem Unternehmen den Niedergang nicht nur der Verkäufe, sondern der Erträge in der PC-Sparte und die damit verbundenen einschneidenden Verluste ersparen wollte. Als Weltmarktführer hätte man vor Wochen sofort einen Käufer gefunden und die PC-Sparte lukrativ verkaufen können. Jetzt dürfte der Zug abgefahren sein. 

Wer nicht für seinen "Ideal-Kunden" arbeitet, hat keine Strategie, arbeitet zwangsläufig für die vielen "Nicht-Idealkunden" und verdient immer weniger Geld. Nutzen Sie die Strategie, mit der Sie garantiert mehr verdienen als die Konkurrenz!

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