Warum die Kunden-Profit-Strategie immer funktioniert?

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Wer die Prinzipien verinnerlicht hat und konsequent bei jedem Produkt umsetzt, kann nicht scheitern. Apple beweist das vor allem beim iPad. 

Was hat man nicht alles prophezeit, als Apple im Januar 2010 das iPad vorstellte? 

 

 

 

 

 

 

Wie sich inzwischen gezeigt hat, entscheiden nicht die Analysten, ob ein Unternehmen Erfolge wiederholen kann. Heute glänzen Analysten nur noch damit, dass sie den Unternehmen suggerieren, immer höhere Umsätze und Gewinne erzielen zu müssen. Dann ist es umso wichtiger, dass einem Unternehmen das relativ egal sein kann, was Bankster denken. 

Heute wissen wir, dass das iPad nicht nur erfolgreich den Grundstein für einen neuen Markt gelegt hat. Sein Erfolg stellt sogar das iPhone in den Schatten. 

In den ersten zehn Quartalen nach Produkteinführung verkaufte sich das iPad 98,16 Millionen mal. Beim iPhone verkaufte man in diesem Zeitraum "nur" 33,75 Millionen Geräte. 

Wer die Kunden-Profit-Strategie auf sein Unternehmen überträgt, wird innerhalb von Monaten mehr erreichen, als sonst vielleicht nach Jahren. Ihre Investition ist gering, Ihre Erträge sind hoch. Wann sind Sie dabei?

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Wissen Sie, warum das innovativste Unternehmen der Welt nur 2,2 Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert?

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Weil der Kunde bereitwillig die Informationen liefert, die das Unternehmen braucht, um die Konkurrenz abzuhängen. Die Kunden-Profit-Strategie orientiert sich ausschließlich am Profit des Kunden. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apple wurde zum dritten Mal in Folge zum innovativsten Unternehmen der Welt gewählt. Booz & Company betragte 700 F&E-Experten. 80 Prozent nannte Apple als eines der drei innovativsten Unternehmen der Welt. Google folgt mit nur 43 Prozent auf dem zweiten Platz.

Interessant ist, wer wie viel Geld in Forschung und Entwicklung investierte. Apple investierte 2011 nur 2,4 Milliarden USD in Forschung und Entwicklung. Gerade mal 2,2 Prozent seines Umsatzes. Rang 53 der Unternehmen mit den höchsten F&E-Ausgaben weltweit. 

Microsoft investierte 2011 in die Entwicklung neuer Geräte und neuer Software 9 Milliarden USD bzw.12,9 Prozent seines Umsatzes. Und landete weit abgeschlagen mit 10,7% auf Platz 6. 

Hier ein simpler Tipp:

Ich hatte den Auftrag, den Kaufprozess für Business-Handys bei Nokia, Blackberry, Motorola zu erforschen und meinem Auftraggeber die Ergebnisse zu liefern.

Ergebnis: Wenn mir Nokia sein teuerstes Handy geschenkt hätte, wäre das iPhone trotzdem billiger. Ich habe Stunden verbracht beim Vergleich unzähliger Handys, bis ich mich dann auf ein Modell entscheiden konnte und bis ich damit telefonieren und verschiedene kleinere Anwendungen nutzen konnte. 

Mein Tipp lautet deshalb: Erforschen Sie den Kaufprozess für Produkte Ihrer Konkurrenz. Das Ergebnis können Sie problemlos in Ihre Kalkulation einfließen lassen, wenn Ihren Ideal-Kunden Zeit etwas bedeutet.

Wenn Sie ihm dann ausrechnen lassen, wie hoch sein Profit unterm Strich gegenüber dem Konkurrenzprodukt ist, wenn er in Ihr Produkt etwas mehr investiert, dann geht es Ihnen wie Apple: Sie müssen nicht mehr verkaufen. Der Kunde kauft seinen Profit, seinen Gewinn. 

Das erreichen Sie mit einer einfachen Umstellung auf Kunden-Profit-Strategie

Steve Jobs erklärt die Kunden-Profit-Strategie: 

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Android kann iPad nicht überholen

Apple schlägt Android
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Apple macht was Kunden wünschen. Selbst wenn Apple mal ein Fehler unterläuft und die "Schlechtmacher-Presse" aus einer Mücke einen Elefanten macht, die Kunden-Profit-Strategie von Apple schlägt die Konkurrenz, die mit unzähligen Modellen von Mobiltelefonen und Tablets nur die Kunden verwirrt. 

Apple hat die zahlungskräftigen und zahlungswilligen Ideal-Kunden. Die Verkaufszahlen sagen alles. Und so musste jetzt auch die Lieblingsprognose der Apple-Konkurrenz widerrufen werden. Der Wunschtraum, dass Android iOS im Jahr 2016 überholen könnte, geht nicht in Erfüllung. 

Apple schlägt Android

 

 

 

 

 

 

Grafik: statista

Android hat auch keine Chance über den Preis. Apple macht mit seinen "gesunden" Preisen auch den Gewinn. 

Was lernen wir aus dem durchschlagenden Erfolg von Apple und der unsinnigen Strategie von Android?

Wer über die Vielzahl von Modellen die Kunden beeindrucken will, verdient wenig Geld. Wenn überhaupt – siehe Nokia, Blackberry, Motorola & Co. Auch den Kupferstechern aus Korea wird mittlerweile der Zahn gezogen. 

Apple verfolgt konsequent die Kunden-Profit-Strategie und macht damit Riesengewinne. Die Handy- und Tablet-Verkäufer sind mit Geldwechseln beschäftigt. 

5 Millionen iPhone in 3 Tagen verkauft

 

 

 

 

 

 

Grafik: statista

Apple hat in den ersten 3 Tagen alle 5 Millionen iPhones 5 verkauft, die sie auf Lager hatten. 

Wer mit einem niedrigen Marktanteil den höchsten Gewinn erzielen will, kommt an der Kunden-Profit-Strategie nicht vorbei. 

Was Nokia, einst Handy-Marktführer, und Google nicht schaffen, das erreicht ein mittelständisches Unternehmen erstrecht nicht. Der zahlungskräftige und zahlungswillige Ideal-Kunde liefert bereitwillig die Gewinne. Wenn sein Profit stimmt, spielt der Preis keine Rolle.

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